
Ich hätte selber nicht für möglich gehalten, aber seit einer Woche stehe ich (fast) täglich in der Küche und hantiere mit rohem Fleisch oder Fisch. Warum? Aus Liebe. Zu Nils? Neeeeeein, der braucht kein Fleisch, das weiß ich. Aber der Hund. Der kann nicht ohne. Seit geraumer Zeit ringe ich schon mit der ach so leidigen Futterfrage:
Trockenfutter - wenn ja, welches von den 100.000 Sorten, die sich alle für das Beste halten?
Dosenfutter - wenn ja, welches von den 100.000 Sorten, die sich alle für das Beste halten?
Oder eine Alternative Fütterung: Rohfleisch, Gemüse und Obst?
Was ist das beste für den Hund? Und was für das Portemonnai (bzw. was lässt der Geldbeutel zu?)? Was ist praktisch durchführbar?.........Tausende Fragen, die sich stellen. Doch das schlimmste: Man bekommt eine Millionen Antworten. Jeder hält sein Futter für das beste und grundsätzlich alle anderen Fütterungsmöglichkeiten aus den verschiedensten Gründen für falsch. Das nervt ziemlich.
Nun habe ich vor kurzer Zeit festgestellt, dass sich in unmittelbarer Nähe ein Futtergeschäft befindet, dass sich auf die Rohfleischfütterung bei Hunden spezialisiert hat. Dort konnte ich mich gut beraten lassen.
Nun frisst Luca seit einer knappen Woche roh und ist begeistert! Ich auch, denn abgesehen von der Tatsache, dass es meinem Innersten widerstrebt Morgens um Acht in rohem Pansen etc. zu wühlen, sehe ich mich in der Pflicht meinen Hund artgerecht zu ernähren, schließlich habe ich mich vor einem knappen Jahr für die Haltung eines Fleischfressers entschieden - mit allen Konsequenzen!

1 Kommentar:
Ich bin begeistert, Isa!!!!
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